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Skiaskopie

Skiaskopie / Eintropfuntersuchung

Was ist die Skiaskopie?

Die Skiaskopie, auch Schattenprobe oder Eintropfuntersuchung genannt, ist eine Methode zur Bestimmung der benötigten Brillenstärke.

Wie läuft die Skiaskopie ab?

Vor der Skiaskopie werden die Augen des Patientin mit pupillenerweiternden Augentropfen eingetropft. Nach einer Einwirkzeit kann die Untersuchung beginnen.

Warum muss vor der Skiaskopie eingetropft werden?

Das Eintropfen bewirkt eine sogenannte Zykloplegie. Zykloplegie bedeutet, dass die Funktion des Muskels im Strahlenkörper, der für die Naheinstellung des Auges zuständig ist, vorübergehend entspannt wird.
Dadurch kann der Patient das Auge während der Untersuchung nicht unbewusst auf die Nähe einstellen, sodass falsche Brillenwerte vorgetäuscht werden.

Welche Vorteile hat die Skiaskopie?

Einer der Vorteil der Skiaskopie ist, dass sie ohne aktive Mitarbeit des Patienten durchgeführt werden kann (der Patient sollte dabei nur in Richtung des Lichtes schauen.). Daher ist diese Untersuchung für Kinder und Behinderte gut geeignet.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass im Gegensatz zum herkömmlichen Sehtest die Fehlermöglichkeit durch unbewusste Naheinstellung des Auges (Akkommodation) ausgeschaltet ist.
Fehlmessungen durch Akkommodation sind bei herkömmlichen Sehtests vor allem bei Kindern häufig, da Kinder besonders gut akkommodieren können.
Für die fachgerechte Bestimmung einer Brille bei Kindern ist die Skiaskopie unverzichtbar.

Was sollte ich nach der Skiaskopie beachten?

Da die Wirkung der pupillenerweiternden Augentropfen nicht abrupt nachlässt, sieht man etwas verschwommen, speziell das Lesen ist beeinträchtigt. An hellen Tagen ist eine Sonnenbrille oder eine Schirmkappe angenehm.

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